Zur Navigation
Zum Inhalt
www.webdesing.zh.ch
www.webdesing.zh.ch
Sitemap      Drucken     Schrift vergr�ssern   Schrift verkleinern           


Fachstelle Naturschutz
Über uns
Artenschutz
Artenförderung
Artwert
Aktionspläne Fauna
Aktionspläne Flora
Mitwirkung von Privatpersonen
Naturschutzgebiete
Biotopförderung
Landschaft/Vernetzung
Beiträge/Bewirtschaftung
Erfolgskontrolle
Downloads/Drucksachen
Naturschutzdaten

Skabiosenscheckenfalter (Eurodryas aurinia)


Skabiosenscheckenfalter

Skabiosenscheckenfalter (A. Krebs)

Der Skabiosen-Scheckenfalter (Euphydrias aurinia) war einst im Kanton Zürich weit verbreitet und besiedelte Ried- und Trockenwiesen. Optimale Lebensbedingungen für den Skabiose-Scheckenfalter können vereinfacht folgendermassen umschrieben werden:
  • grossflächige, magere bis sehr magere Grünlandlebensräume in enger Nachbarschaft zueinander
  • vorwiegend leicht saure, häufiger feuchte, oft wechselfeuchte Standorte
  • gutes Angebot an Raupenfutterpflanzen (v.a. Succisa, in zweiter Linie Scabiosa, Knautia, Gentiana sp.) und vielfältiger Blütenhorizont
  • Mikro- und Kleinrelief in Form von Oberflächenunebenheiten, Vegetationsheterogenitäten und Bodenerhebungen, die Rückzugs- und Aufwärmegelegenheiten für die Raupen bieten

Der Skabiosen-Scheckenfalter gilt in fast allen Ländern Europas als gefährdet oder stark gefährdet. Für Europa gilt er als prioritäre Art, für die ein Aktionsplan erwünscht ist. Er steht überdies im Anhang der Berner Konvention. In der Roten Liste wird Euphydrias aurinia für das ganze Land als stark gefährdet eingestuft. Die aktuelle Gefährdung der Art ergab sich im wesentlichen aus folgenden Gründen:
  • Nutzungsintensivierung im mesophilen Bereich durch Düngung und häufigeren Schnitt (Wiesen) bzw. Düngung und erhöhte Besatzdichte (Weiden)
  • Generelle Ablösung ursprünglicher, grossflächiger Extensivnutzungen, wie Allmendweiden, Waldweiden usw., verbunden mit Wald-Feld-Trennung und Intensivierung
  • Umwandeln von ungedüngten trockenen oder feuchten Wiesen oder Weiden entweder in Wirtschaftsgrünland, Wald oder Siedlungsgebiet
  • Nutzungsrückzug oder -aufgabe in Trocken-, Feuchtwiesen oder –weiden, Verbrachung und Verwaldung
Kontakt: Corina Schiess

Bachmuschel 
Blauflüglige Ödlandschrecke 
Brauner Eichenzipfelfalter 
Eisvogel 
Geburtshelferkröte 
Gelbringfalter 
Helmazurjungfer 
Kammmolch 
Kreuzkröte 
Laubfrosch 
Mittelspecht 
Schlingnatter 
Skabiosen-Scheckenfalter 
Wildbienen 
Datei : Eurodyras_aurinia_AP.pdf Grösse: 343 KB Aktionsplan Text (343 KB)
Datei : Eurodyras_aurinia_Karte.pdf Grösse: 1253 KB Karte (1253 KB)
 
© 2006 Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich