Die Vorkommen des Laubfrosches (Hyla arborea L.) sind gesamtschweizerisch seit ca. 100 Jahren um wohl bis zu 90% zurückgegangen (GROSSENBACHER1988). In der Ostschweiz liegt das Hauptverbreitungsgebiet der Art im Kanton Zürich, welcher daher eine besondere Verantwortung für ihre Erhaltung trägt. Neben Zürich sind auch die Kantone Aargau und Thurgau als Verbreitungsschwerpunkte für die Erhaltung des Laubfrosches von Bedeutung. Im Kanton Zürich ist der Laubfrosch seit dem 1. Amphibieninventar von 1967-69 deutlich zurückgegangen. Der Gesamtbestand des Laubfrosches hat sich zwar seit der Zeit um 1980 gehalten, doch ist die Verbreitung zurückgegangen: Das heutige Verbreitungsbild zeigt drei Schwerpunktregionen mit einigen bis vielen Vorkommen sowie vereinzelte isolierte Vorkommen.
Die ursprünglichen Lebensräume des Laubfrosches waren Flussauen sowie generell Gebiete mit vielen Feuchtgebieten und Tümpeln. Sekundär besiedelt er Kiesgruben. Der Rückgang der Anzahl Populationen und Individuen dieser Art ist in der ganzen Schweiz und so auch im Kanton Zürich sehr gross (vgl. dazu z.B. GROSSENBACHER 1988). Mit den bisherigen, seit rund 10 Jahren laufenden Förderungsmassnahmen konnten Populationen erhalten oder gefördert werden. Es entstanden zudem einige neue Populationen.